Wir sind Handwerker und stellen gerne einige Handwerksprodukte in unserem Lager aus. Manches davon kann im (Tausch-)Handel erworben werden, in erster Linie wollen wir dem Besuchern aber handwerkliche und haushälterische Alltagstätigkeiten näher bringen und erklären gerne, was wir gerade tun. Dabei legen wir weniger Wert auf "Schau" und "Vorführung eines Handwerks", denn wir sind kein Ausstellungsstück im Museum, sondern Teil einer lebendigen Geschichtsdarstellung. Wir tun einfach das, was eben notwendig ist in einer Zeit, wo man sich um alle Aspekte der Versorgung selbst kümmern muss. Das bedeutet aber, dass man sich auch wenn wir kochen gerne zu den Zutaten, deren Herkunft und Zubereitung reichlich Hintergrundinformationen erklären lassen kann. Für überdurchschnittlich interessierte oder zur Klärung von Fundlagenfragen haben wir gerne auch ein paar Bücher griffbereit verstaut.

"Vorführungspausen" kennen wir als solche nicht, denn unser Leben als Wikinger beginnt mit Ende des Aufbaus und endet mit dem Abbau des Lagers. Ein Marktbesuch bedeutet für uns eine Auszeit vom modernen Leben mit Verzicht auf moderne Materialien und Utensilien (Ausnahmen: Zahnbürste, Kamera, Getränkeflaschen, Feuerlöscher; natürlich allesamt im Zelt verstaut). Auch nach Marktschluss und vor Marktbeginn.

Wenn wir nicht gerade mit Kochen oder Erklären beschäftigt sind, sitzt Ása meist am Tisch, wo unsere handwerklichen Erzeugnisse ausgestellt sind und kämmt Wolle oder verspinnt diese, während Víl an seiner Schnitzbank mit dem Bearbeiten von Holz oder Leder beschäftigt ist. Gelegentlich brodelt nebenbei ein Topf mit Färbeflotte über dem Feuer, manchmal wird auch etwas genäht oder genadelt.

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Aufbau auf dem frühmittelalterlichen Handwerkermarkt in Diersfordt bei Wesel, 2017

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Aufbau auf dem frühmittelalterlichen Handwerkermarkt in Diersfordt bei Wesel, 2016 (mit alter Lagerplane)

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Aufbau zum Wikingerfest in Adventon, 2016 (mit alter Lagerplane)

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